Bij het kermisterrein in Kleef is een perron aangelegd bij het startpunt van de fietslorries 
naar Groesbeek. Rechts wordt de aanzet van de voormalige spoorlijn naar Zevenaar verwijderd. 



De aanleg van een nieuwe overwegbeveiliging op de weg Kleef-Rindern.
(Foto's: Lambiek Knepflé)


Website: Railfietsen Groesbeek-Kleef

Download hier Folder Railfietsen

Rheinische Post april 2008:
Kleve (RP) In das Projekt Grenzland-Draisine setzen die Gemeinden Kranenburg und Groesbeek sowie die Stadt Kleve große Hoffnungen. Nicht zu unrecht, wie die Zahl von mehr als 1000 Frühbuchern belegt.

Kleve-Kranenburg Die Grenzland-Draisine ist ein Projekt, bei dem die Bürgermeister der beteiligten Kommunen, Günter Steins (Kranenburg), Theo Brauer (Kleve) und Gerd Prick (Groesbeek), ins Schwärmen geraten. Vor allem der grenzüberschreitende und somit verbindende Aspekt ist es, den die Stadt- und Gemeindeoberhäupter gestern im Kranenburger Caféhaus Niederrhein in regelmäßigen Abständen immer wieder betonten. Dass der größte Anteil der Projekt-Finanzierung aus Fördergeldern stammt, dürfte bei den Bürgermeistern ebenfalls zur extrem positiven Grundstimmung beigetragen haben. Zumal die Grenzland-Draisine schon vor dem offiziellen Start die ersten Erfolge einfährt.

Start am 27. April

Mehr als 1000 Anmeldungen liegen Projektleiter Frank Grusen bereits vor. Ein Drittel der Frühbucher wird aus 50 Kilometer Entfernung und weiter anreisen. Zwei Drittel kommen aus der näheren Umgebung. Die Zahl der Anmeldungen sei überraschend, zumal man noch keine Werbemaßnahmen eingeleitet habe, so Grusen. An einigen Wochenenden ist die Strecke schon fast dicht. Kranenburgs Bürgermeister Günter Steins dazu: „Ich gehe davon aus, dass die Draisine gut angenommen wird.“ Er rechne jährlich mit 20 000 bis 30 000 Fahrgästen, so Steins. Eröffnet wird die Strecke am Sonntag, 27. April. Bis dahin sind alle Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen und weitere Draisinen gebaut. Zehn konnten aus Fördermitteln finanziert werden, 20 weitere werden gemeinschaftlich von der Kranenburger Schlosserei van Bergen und Metaalbewerking Heijnen aus Groesbeek produziert.

Außerdem befindet sich die „Grenzland-Draisine GmbH“ in Gründung. Gesellschafter sind die drei Kommunen. Geschäftsführer wird Frank Grusen, der zuvor bereits für die Gemeinde Kranenburg für den Spaß auf Schienen verantwortlich war. Was die Grenzland-Draisine betrifft, so stehen die Vorzeichen von allen Seiten auf freie Fahrt. Bei einem anderen Thema ist es, was die Übereinstimmung betrifft, dann vorbei. 
Während es Theo Brauer darum geht, die Bahnlinie Kleve-Nimwegen zu erhalten und bei Bedarf kurzfristig wieder zu reaktivieren, stellte Gerd Prick klar, dass kein Zug bis 2020 durch Groesbeek rollen werde. „Ich sehe die Leute nicht, die damit fahren wollen. Es besteht kein Bedarf“, sagte Prick der RP.

Brauers Visionen sind da ganz andere: „Der Bürgermeister der Stadt Nimwegen und ich sind einer Meinung, dass diese Strecke eine Zukunft hat. Wir dürfen diese Linie auch hinsichtlich späterer Generationen nicht verbauen.“ Und dann nahm Brauer Kollege Prick in den Arm und sagte: „Du wirst sehen, in ein paar Jahren fahren wir zusammen mit dem Zug nach Nimwegen.“ Bleibt abzuwarten auf welcher Strecke.